70 Jahre Jugendfeuerwehr Radegast (Anhalt)

Was Für ein Fest..

 

Am 18. September 2010 war es endlich soweit. Die Jugendfeuerwehr Radegast feierte ihr 70ig jähriges Bestehen, mit einem großen Fest. Den Jugendfeuerwehren aus der unmittelbaren Umgebung wurde viel geboten.

 

Um 09:30 Uhr trafen sich alle Jugendfeuerwehren zu einem Morgenappell. Nach ein paar kurzen Worten von unserem angehenden Jugendwart Christian Brosinski, dem Stadt Bürgermeister Burkhard Bresch, unseren Ortsbürgermeister Michael Graf und vielen anderen hochwertigen Rednern ging es richtig los.

An sechs Stationen konnten die Mitglieder der angereisten Jugendfeuerwehren Ihr können bei einen kleinen Stationslauf unter Beweis stellen. Neben den Blinden ertasten von feuerwehrtechnischen Geräten, dem Aufbauen einer Wasserversorgung für die Großen und Dosenschießen mit der Kübelspritze für die Kleien, waren auch das Schätzen von Entfernungen, dass Wissen in einem kleinen Quizz und Ausdauer gefragt.

 

Bei der ersten Station waren der Tastsinn und die Fantasie der Jugendlichen und Kinder gefragt. Wie auf den Bildern gut zu erkennen ist waren Feuerwehrgeräte wie Beispielsweise Koppel, Funkgerät, Strahlrohr oder Kupplungsschlüssel unter einer Decke versteckt und die Jugendfeuerwehrgruppen mussten mit Handschuhen ertasten um welche Geräte es sich handelt.

Bei den Kinderfeuerwehren die an die zweiten Station kamen war der Jugendwart genauso gefragt wie seine Kinder. Der Betreuer durfte 5 Minuten mit einer Kübelspritze "Pumpen was der Zeug hält", wobei die Kinder Blechdosen von einem Tisch schießen mussten. Jeder abgeräumte Tisch brachte den Kinderfeuerwehren Punkte. Und die Mitglieder der Kinderfeuerwehren trafen Dose für Dose was sicherlich an die Kondition des Betreuers ging.

Für die Jugendfeuerwehren die die zweite Station erreichten sah die Herausforderung anders aus. Hier war bei dem Aufbau eine Wasserversorgung, d.h. dem anbringen von Saugleitungen, dem Saugkorb und den Halte- und Ventilleinen an der Feuerwehrpumpe (TS 8/8), Schnelligkeit und Richtigkeit aller Handgriffe und Befehle gefragt. Die Zeitvorgabe von 5 Minuten stellte den meisten Jugendfeuerwehrgruppen vor kein großes Problem. Auch die Handgriffe und Befehle saßen. Das Zeigt wie gut die Jugendfeuerwehrgruppen aus der Umgebung ausgebildet sind.

Die dritte Station lief besser als die Planer des Stationslaufs gedacht hatten. An dieser Station schätzten die Mitglieder der Jugend- und Kinderfeuerwehren Entfernungen und das besser als "die Großen" es im Testlauf gemacht hatten.

Nach der langen Wanderung vom unserem Gerätehaus über die Stationen Eins bis Drei geht die Reise erst richtig los. Um sich an der vierten Station körperlich ein wenig ausruhen zu können, mussten die Kinder- und Jugendfeuerwehren bis nach Zehmitz marschieren. Der Körper bekam zwar eine Pause, aber jetzt ist der Geist gefragt. Mit 10 Fragen für die Kinder- und 23 Fragen für die Jugendfeuerwehren konnten die Kinder und Jugendlichen beweisen was sie schon so alles über die Feuerwehr wissen.

Nach der kurzen Pause beim Quiz war an der fünften Station Kraft, Koordination und Ausdauer gefragt. Wie bei einer Historischen „Eimerkette“ mussten die Kinder- und Jugendfeuerwehrgruppen Löschwasser von einer Stelle zu einer anderen bekommen. Die Mitglieder der Kinderfeuerwehren standen einem Slalom gegenüber. Mit Eimern die circa einen Liter fassen rannte jeder Starter so schnell wie er konnte durch den Parkour. Für die Jugendfeuerwehrmitglieder sah sie Sache schon schwerer aus. Mit Falteimern bewaffnet flitzten die Starter einen Hang hinauf und sammelten ihr gefördertes Wasser ein einem Fass. Bei beiden Startergruppen zählte jeder Tropfen!

Den Schluss des Stationslaufes machte die Station Sechs bei der die Kinder- und Jugendgruppen ihre Knotenkenntnisse unter Beweis stellen mussten.

Um die Zeit zwischen dem Beenden des Stationslaufes und der Siegerehrung sinnvoll gestalten zu können war für die Kinder und Jugendlichen eine Hüpfburg aufgebaut. Des Weiteren konnte man sich bei einer Malstraße beschäftigen oder mit der Kübelspritze Zielübungen auf ein „brennendes Blechhaus“ zeigen wie gut man schon mit dem Feuerwehrschlauch umgehen kann.

Unsere Gäste von der Traditionsgruppe aus Schönebeck versüßte uns die Wartezeit mit einer sehr lustigen Interpretation von dem Arbeiten der Feuerwehr vor hundert Jahren.


SIEGEREHRUNG der Kinderfeuerwehren

Platz 3 // Hinsdorfer Löschbären

Platz 2 // Kinderfeuerwehr Löberitz

Platz 1 // Mischgruppe der Kinderfeuerwehren Maasdorf und der Feuerwichtel Radegast


Siegerehrung der Jugendfeuerwehren

Platz 8 // Jugendfeuerwehr Zscherndorf

Platz 7 // Jugendfeuerwehr Prosik

Platz 6 // Jugendfeuerwehr Radegast

Platz 5 // Jugendfeuerwehr Hinsdorf (1)

Platz 4 // Jugendfeuerwehr Schortewitz

Platz 3 // Jugendfeuerwehr Weißandt-Gölzau

Platz 2 // Jugendfeuerwehr Hinsdorf (2)

Platz 1 // Jugendfeuerwehr Roitzsch


Danke an

Ein besonderer Dank geht an die Traditionsgruppe aus Schönebeck

Ein großes Dankeschön an alle Helfer, die Köche der Feldküche und Dank an alle die da waren.

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