Einsatz #01bis05-2019-Misthaufen- Radegast SA

Einsatz 1 2019-01-03// 20:51-22:42

Einsatz 2 2019-01-04// 05:36-08:31

Einsatz 3 2019-01-04// 20:45-00:15

Einsatz 4 2019-01-05// 09:50-11:53

Einsatz 5 2019-01-05// 19:50-21:22

 

Was für ein Auftakt in das Jahr 2019 könnte man meinen. 5 Einsätze am fünften Tag des Jahres, das riecht nach einem Jahr mit vielen Einsätzen. Doch das es immer wieder zur gleichen Adresse trübt den Schein.

Am 03.01. wurden die Kameraden der FF Radgast durch aufmerksame Passanten alarmiert. Mit dem Alarmstichwort „Kleinbrand" schrillten um 20:51 die Funkmeldeempfänger der Kameraden, jeder Kamerad, der noch die Adresse mitbekommen hat wusste sofort dort ist die Kacke am Dampfen. Noch auf der Anfahrt des Radegaster LF8/6, meldeten die Gölzauer Kameraden mit dem Tanklöschfahrzeug, das sich die Meldung bestätigt hat. Die Gölzauer Kameraden und ein Radegaster Kamerad, der in Gölzau mitfährt haben von der Alarmierung Wind bekommen, da auch sein Funkmeldeempfänger schrillte. Ohne zu zögern, besetzen die Kameraden das Tanklöschfahrzeug und machten sich auf den Weg zur Einsatzstelle. Vor Ort rüstet sich ein Trupp mit schwerem Atemschutz aus, einem C-Rohr und einem Dunghaken aus, und ging vor zu Brandbekämpfung. Das Gestüt Radegast unterstütze den Einsatz mit einem Manitou und zog die betroffene Stelle auseinander. Nachdem alle Glutnester gelöscht waren, machte man noch eine Schaumdecke drauf um die restlichen Glutnester zu ersticken und nach 2 Stunden konnten alle Kameraden wieder in ihre Gerätehäuser.

 

Man könnte sagen „Wir haben es gewusst“, in den frühen Morgen Stunden des 4. Januars schrillten die Funkmeldeempfänger der Radegaster, Zehbitzer, Zehmitzer und Riesdorfer Kameraden. Durch eine Aufmerksame Anwohnerin, die auf Arbeit fuhr wurde das wieder aufflammen an der Einsatzstelle bemerkt und sofort die 112 gewählt. Vor Ort bestätigte der Gruppenführer die Lage und alarmiert die Gölzauer Kameraden mit dem Tanklöschfahrzeug nach. Man begann wieder die Glutnester zu löschen und es breitet den Mist dies Mal auf der Koppel aus und löschte ihn da mit einem C-Rohr ab. Den ganzen Tag hatten die Kameraden Ruhe, doch dann bemerkte der Eigentümer wieder ein Aufflammen des Misthaufens, diesmal aber nicht in dem Mist, der ausgebreitet ist, sondern in dem Berg, der noch nicht ausgebreitet war, weil dort keine Glutnester waren. Die mit alarmierten Feuerwehren Zehbitz, Zehmitz und Riesdorf fingen an eine lange Wegestrecke über 200 Meter zu verlegen zu dem Radegaster LF8/6. Die Radegaster Kameraden löschten die Glutnester ab und legten erneut ein Schaumteppich darüber. In den Morgenstunden kam, dann der 4. Alarm und jeder Kamerad wusste ohne auf den Funkmeldeempfänger zugucken, dass kann nur der Misthaufen sein. Wieder fuhren die Feuerwehren Radegast, Zehmitz, Zehbitz und Riesdorf hin, diesmal nahmen die Radegaster Kameraden die Löschlanze um in die Tiefe des Haufens zukommen, dies gelang auch. Nach 2 Stunden konnten alle Kameraden wieder zurück in die Gerätehäuser. Der Eigentümer stellt eine Brandwache und bei der Leitstelle wurde hinterlegt, dass die Feuerwehr nicht mehr alarmiert wird, wenn ein Bewohner anruft. Um 19:50, schrillte auf einmal die Funkmeldeempfänger der Radegaster Kameradin wieder, dass konnten, doch nicht wahr sein dachten sich viele. Diesmal wurden die Kameraden aber nicht durch Bewohner alarmiert, sondern durch eine Polizeistreife. Man nahm wieder die Löschlanze löschte noch mal kleine Glutnester ab und nach 1,5 Stunden konnten die Kameraden wieder nach Hause. 

                                                                                                                                                                                                                          

Eingesetzte Kräfte 

 

Radegast Löschgruppenfahrzeug LF8/6 mit Schlauchtransportanhänger 

Radegast Mehrzweckfahrzeug 

Weißandt- Gölzau Tanklöschfahrzeug 24/50

Zehmitz Tragkraftspritzenfahrzeug

Zehbitz Tragkraftspritzenfahrzeug

Riesdorf Tragkraftspritzenfahrzeug

Stadtwehrleitung der Stadt Südliches Anhalt 

Funkstreifenwagen der Polizei